„Ich würde ja gerne mal einen Escape Room ausprobieren, aber …“
Diesen Satz hören wir bei Verschlusssache Escape Rooms ziemlich häufig. Und meistens folgt dann eine Frage, die zeigt: Rund um Escape Rooms gibt es noch immer jede Menge Vorstellungen, die mit der Realität nicht viel zu tun haben.
Manche denken an dunkle Kellerräume, andere an komplizierte Matheaufgaben und wieder andere fragen sich ernsthaft, ob sie nach dem Spiel überhaupt wieder herauskommen.
Zeit also, mit fünf der häufigsten Escape-Room-Mythen aufzuräumen.
Mythos 1: „Bin ich im Escape Room wirklich eingesperrt?“
Nein. Zumindest nicht so, wie du es dir vielleicht vorstellst.
Der Begriff „Escape Room“ klingt natürlich erst einmal danach, als würde man in einem Raum eingeschlossen und müsste sich irgendwie selbst befreien wie beispielsweise im Escape Room Todestrakt in Herten, einem Prison-Break-Escape-Room. Genau dieses Gefühl soll das Spiel auch vermitteln – aber natürlich steht eure Sicherheit immer an erster Stelle.
Vor Beginn des Spiels erklären euch unsere Game Master alles, was ihr wissen müsst. Und wenn ihr das Spiel aus irgendeinem Grund verlassen müsst oder wollt, ist das selbstverständlich möglich. Ihr könnt zu jeder Zeit jeden unserer Escape Rooms immer eigenständig verlassen. Der spontane Toilettengang, das Aussteigen aus dem Spiel oder einfach nur eine kurze Pause sind also immer möglich!
Das „Eingesperrtsein“ ist bei vielen (aber nicht allen) Escape Rooms Teil der Geschichte und der Atmosphäre – keine echte Zwangssituation.
Und genau das ist eigentlich der Reiz: Für eine Stunde könnt ihr euch darauf einlassen, dass ihr gerade wirklich mitten in einer Mission steckt, ohne euch Gedanken darüber machen zu müssen, ob ihr tatsächlich nicht mehr herauskommt.
Kurz gesagt: Eingesperrt fühlen? Gerne. Wirklich eingesperrt sein? Nein.
Mythos 2: „Im Escape Room ist es stockdunkel.“
Auch das stimmt nicht.
Natürlich kann Licht ein wichtiges Element der Atmosphäre sein. Ein Escape Room ist schließlich kein gewöhnliches Wohnzimmer. Je nach Geschichte kann es durchaus einmal etwas dunkler, geheimnisvoller oder stimmungsvoller werden.
Aber ihr müsst nicht im Dunkeln herumtappen und versuchen, mit ausgestreckten Händen irgendwelche Schlösser zu finden.
Schließlich sollt ihr Rätsel lösen, Hinweise entdecken und miteinander kommunizieren können.
Und falls ihr jetzt denkst: „Na toll, dann ist es ja langweilig“ – keine Sorge. Gute Atmosphäre entsteht nicht nur durch Dunkelheit.
Eine passende Einrichtung, Geräusche, Licht, Geschichten und viele kleine Details sorgen dafür, dass ihr euch wirklich in einer anderen Welt fühlt.
Wer es dennoch düster und dunkel mag, kommt beim Horror-Escape-Room Jagd auf den Vampir in Soest ganz auf seine Kosten.
Mythos 3: „Escape Rooms sind gruselig.“
Das kommt ganz darauf an, welchen Escape Room ihr spielt.
Ein Escape Room ist zunächst einmal ein Spielprinzip – und kein bestimmtes Genre. Es gibt Abenteuer, Kriminalfälle, Fantasy-Geschichten, Science-Fiction, historische Szenarien und natürlich auch Horror- und Gruselräume mit Schauspielern wie Tief im Schacht in Recklinghausen.
Wenn du keine Lust darauf hast, dass plötzlich etwas aus dem Dunkeln springt, musst du dir also keinen Horrorraum aussuchen.
Bei Verschlusssache gibt es ganz unterschiedliche Geschichten und Atmosphären. Der Spaß am Escape Room entsteht schließlich nicht zwangsläufig durch Angst, sondern durch die Spannung: Was steckt hinter diesem Hinweis? Was hat diese Zahl zu bedeuten? Und warum zur Hölle passt dieser Schlüssel jetzt nirgendwo?
Escape Room bedeutet also nicht automatisch Horror.
Wenn du allerdings ausdrücklich einen Raum suchst, bei dem dir ein kleiner Schauer über den Rücken läuft, gibt es natürlich auch dafür passende Szenarien.
Mythos 4: „Ich bin bestimmt zu dumm für einen Escape Room.“
Das ist wahrscheinlich einer der größten Escape-Room-Mythen überhaupt.
Und gleichzeitig eine der häufigsten Sorgen von Menschen, die zum ersten Mal spielen.
Die gute Nachricht: Du brauchst keinen überdurchschnittlichen IQ, kein abgeschlossenes Mathematikstudium und auch keine Ausbildung zum Geheimagenten. Selbst unser Escape Room Das verrückte Labor in Wuppertal kann sogar von Kindern problemlos gespielt werden.
Escape Rooms funktionieren gerade deshalb so gut, weil unterschiedliche Menschen unterschiedliche Stärken haben.
Der eine entdeckt Dinge, die niemand sonst gesehen hat.
Die nächste Person kann hervorragend kombinieren.
Jemand anderes denkt komplett um die Ecke.
Und dann gibt es noch den Menschen, der fünf Minuten lang behauptet, dass seine Idee „niemals funktionieren kann“ – und am Ende tatsächlich recht hat.
Was zählt, ist vor allem Teamwork.
Ihr müsst miteinander sprechen, eure Entdeckungen teilen und gemeinsam überlegen. Und wenn ihr einmal komplett auf dem falschen Weg seid, gibt es schließlich noch euren Game Master, der euch bei Bedarf einen kleinen Schubs in die richtige Richtung geben kann.
Du musst also nicht besonders schlau sein. Du musst nur bereit sein, dich auf die Sache einzulassen.
Und mal ehrlich: Es gibt kaum etwas Schöneres, als wenn plötzlich jemand aus dem Team „ICH HAB’S!“ ruft und alle anderen gleichzeitig feststellen, dass die Lösung die ganze Zeit direkt vor ihrer Nase lag.
Mythos 5: „Escape Rooms sind nur etwas für Kinder und Jugendliche.“
Ganz im Gegenteil.
Escape Rooms sind längst ein Erlebnis für alle Altersgruppen.
Freunde spielen gemeinsam, Familien treten gegeneinander an, Paare probieren sich an Rätseln und Unternehmen nutzen Escape Rooms als gemeinsames Erlebnis für ihre Mitarbeiter.
Und gerade Erwachsene stellen manchmal fest, dass es ziemlich gut tut, für eine Stunde Handy, Arbeit und Alltag auszublenden und gemeinsam eine Mission zu lösen.
Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob du 18, 30, 50, 70 oder älter bist.
Du brauchst auch keine jahrelange Escape-Room-Erfahrung. Viele unserer Gäste stehen zum ersten Mal überhaupt vor einem Escape Room.
Das Entscheidende ist nicht dein Alter, sondern die Lust auf ein gemeinsames Abenteuer.
Apropos Alter: Wir haben auch beispielsweise für Kindergeburtstage ab 9 Jahren passende Angebote!
Also: Welcher Escape-Room-Mythos hat dich bisher abgeschreckt?
Du bist nicht wirklich eingesperrt.
Du musst nicht im Dunkeln spielen.
Escape Rooms sind nicht automatisch gruselig.
Du musst kein Rätselgenie sein.
Und nein – Escape Rooms sind definitiv nicht nur etwas für Kinder und Jugendliche.
Vielleicht ist es also einfach Zeit, die Mythen selbst zu überprüfen.
Such dir dein Team zusammen, entscheidet euch für eine Mission und schaut, was passiert, wenn plötzlich der Countdown läuft.
Denn über Escape Rooms kann man viel erzählen. Am meisten Spaß macht es aber, einen selbst zu spielen.
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